Die Zeit..

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.. rast dahin. Monate sind vergangen, seitdem wir persönlich miteinander kommunizierten. Ich lese Dich, ab und an, spät in der Nacht. Und ich frage mich, ob Du es womöglich ebenso bei mir tust. Ob es da noch einen leuchtenden Funken in Dir gibt, der an mich und unsere vergangene Zeit denkt.

Ich kann nicht sagen, dass ich Dich noch liebe. Aber ich vermisse Dich. Oder zumindest das, was wir einst hatten. Diese Freundschaft, diese Liebe. Als Du gingst, hast Du mir so vieles genommen und an manchen Tagen bin ich mir sicher, dass Dir das nicht einmal bewusst ist. Oder gleichgültig. Was viel schlimmer wäre.


Mein Leben ist keines. Es ist Grau. Und dieses Mal kann ich niemand anderem als mir selbst die Schuld daran geben.

Gut 2½ Monate..

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.. schrieb ich hier nichts mehr. Dachte nicht einmal mehr an diese Seite und missbrauchte stattdessen Twitter als eine schmutzverkrustete Toilette, welche mein übelriechendes, emotionales Erbrochenes auffing.

Viel ist geschehen, nichts hat sich gebessert. Ich liebe Dich immer noch und Du mich nicht mehr.

Wenn wir miteinander schreiben, was wir seit fast einer Woche wieder regelmäßig tun, ist es, als wären wir Fremde. Du bist abweisend, kurz angebunden, abwesend, nicht bei mir. Ich bemühe mich so sehr um Dich und es kommt so wenig zurück, dass ich überhaupt keinen objektiven Blick mehr besitze und bereits ein Wort von Dir wie ein überwältigendes Geschenk auf mich wirkt. Ich hasse das.

Ich hasse, was aus mir geworden ist. Welch ein Monster Du aus mir gemacht hast. Ich bin blind und emotionsgesteuert, fühle mich vollkommen desorientiert, rutsche ab und weiter hinunter.

Es muss sich etwas ändern. Aber nur Du kannst es tun, dabei besitzt Du momentan nicht einmal die Kraft, Dein eigenes Leben in irgendeiner Form zu regeln. Wir zerbrechen beide, unabhängig voneinander.

Wenn er sich..

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.. bis Sonntag abend nicht hier hat blicken lassen, betrinke ich mich und schmeiße die Überdosis ein.

Ich sitze hier..

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.. in dem Kleid, welches Du mir einst in Nürnberg kauftest, als wir dort ein paar Tage gemeinsam verbrachten. Ich hatte es gesehen, doch es war mir das Geld nicht wert und kurzerhand warst Du mit der richtigen Größe zur Kasse geschritten, hattest es bar bezahlt und mich danach gezwungen, es jetzt und sofort anzuziehen.

Ich sitze hier in dem Kleid, welches Du mir einst in Nürnberg kauftest, als wir dort ein paar Tage gemeinsam verbrachten. Ich hatte es Dir zuliebe sofort nach dem Kauf angezogen und fühlte mich seltsam schön. Und freute mich über Deine Geste. Ich küsste Dich immer und immer wieder. Du erwidertest jeden einzelnen Kuss.

Ich sitze hier in dem Kleid, welches Du mir einst in Nürnberg kauftest, als wir dort ein paar Tage gemeinsam verbrachten. Lausche jetzt dem Regen dort draußen und erinnere mich daran, wie wir in Nürnberg durch den Regen rannten, ich in meinem neuen Kleid, und wir gemeinsam nach einem Unterschlumpf suchten. Ich fror ganz schrecklich und Du zogst mich in den Eingang eines geschlossenen Geschäftes, um mich zu umarmen.

Ich sitze hier in dem Kleid, welches Du mir einst in Nürnberg kauftest, als wir dort ein paar Tage gemeinsam verbrachten und ertrinke in Erinnerungen, während die Tränen nur so fließen. Ich vermisse Dich so sehr.
 
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