.. bei mir gewesen. Für gute 24 Stunden. Wir lagen nebeneinander, sahen uns an, redeten ein wenig miteinander. Ich weinte viel und er küsste jede einzelne Träne weg. Er küsste mir die Tränen aus den Augenwinkeln, von der Nase, den Wangen und den Lippen. Streichelte mir über den Arm, über die Taille, hielt meine Hand in seiner. Es fällt mir so schwer zu glauben, dass er mich nicht mehr liebt, wenn er all diese Dinge mit mir tut. Wenn es mir ins Ohr flüstert, was für ein wundervoller, wunderhübscher Mensch ich doch sei und wie sehr er auf mich stehe. Wenn ich ihn ansehe, flattert es in meinem Magen wie wild und ich möchte mich übergeben, weil da plötzlich so viele (noch mehr!) Gefühle in mir sind. Ihn zu umarmen und zu küssen ist das Schönste, was es momentan für mich gibt. Und für ihn ist es wohl auch schön - auch wenn ich nicht weiß, inwiefern es sich mit meinen Gefühlen vergleichen lässt. Ich liebe ihn immerhin noch.
Ich habe Angst, dass, auch wenn ich all das mitmache, er vielleicht irgendwann (in naher Zukunft) auf einen anderen Menschen stößt, den er lieber in seine Arme schließen, den er lieber küssen und streicheln möchte. Dass er sich neu verliebt und ich keine einzige Chance mehr habe. Ich fühle mich wie Seth Cohen - nur das ich weniger Glück habe und meine Summer Roberts mich nicht mehr will. (Mein) Leben ist scheiße.
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